Der Stress-Faktor

Ein sehr unterschätzter Teil unseres Lebens ist STRESS.

Egal ob du alleinerziehend bist oder nicht. Ob du arbeitest oder in Elternzeit bist. Ob du noch zur Schule gehst. Stress kommt in allen Lebenssituationen vor, selbst wenn du im Grunde glücklich bist, kann stress dich überwältigen.

Auch bei mir ist STRESS ein ganz wichtiges Thema, womit ich mich zur Zeit intensiv beschäftige und noch mehr berichten werde.

Gerade als Alleinerziehenden sollte wir wissen, wo unsere STRESS-Faktoren liegen und wie wir diese minimieren können.

Stress kommt zustande, wenn wir unter Zeitdruck stehen und/oder viele verschiedenen Ansprüchen genügen müssen. Doch in der Regel ist diese Form von Stress nicht weiter nachtragend für uns und unser Leben, da sie uns nur kurzeitig herausfordern. Kritischer wird es, wenn wir in diesem Zustand „dauernd“ feststecken und uns nicht wieder oder schwer lösen können.

Denn der „böse“ STRESS besteht aus der Dauer Belastung, der uns auf langer Hinsicht schaden kann. Auch ständiger Ärger, Kummer, Angst vor Entscheidungen und deren Folgen löst und verstärkt diesen bösartigen STRESS. Und wir merken meistens erst zu spät, dass wir in diesem bösen STRESS-Muster gefangen sitzen.

Ein wichtiger Aspekt ist, dass wir Mütter oft alles perfekt machen wollen. Unsere hohen Ansprüche führen oft zu Überbelastungen. Und zusätzlich bekommen wir noch Gewissensbisse und der „böse“ Kreislauf ist perfekt.

Wichtig zu wissen, dass Stress nicht gleich Stress ist. Für jeden von uns ist Stress oder eine stressige Situation anders. Wo der Eine in einer Situation völlig überfordert ist, kann ein Anderer ganz ruhig bleiben. Jeder Mensch ist anders veranlagt.

Hier beziehe ich mich auf den typischen Mutter-STRESS, den viele von uns erleben.

Warum wir Mütter in Stress geraten:

  • Die Möglichkeit, dass uns jemand Vorwürfe macht (wir wollen gut in unserer Mutter-Rolle sein).
  • Die Möglichkeit, dass uns Fehler passieren, die schwerwiegende Folgen haben können (denn wir wollen das Beste für unsere Kinder).
  • Die Möglichkeit, dass unser Handeln als unmoralisch, ungerecht oder nicht angemessen (in der Mutter-Rolle) betrachtet werden könnte.

Und der für mich wichtigster Punkt:

  • Vergleiche mit Anderen (Eltern/Müttern) – DENN das macht uns innerlich fertig! Wir müssen damit endlich aufhören und uns selbst akzeptieren so wie wir sind! Auch unsere Kinder und Vergleiche mit anderen Kindern sollten wir vermeiden, denn jedes Kind entwickelt sich anders und ist gut so wie es ist!

Stress als Mutter vermeiden:

  • Mach dir keine Vorwürfe, wenn etwas nicht klappt! Und lass dir von anderen nichts einreden! Du machst das gut so!

Bist du dir unsicher bei einem Thema kannst du dich informieren, aber meide „Schwarmwissen“ zB. in Social Media-Gruppen, dass verunsichert bei „falscher“ Anwendung nur noch mehr. Oder du läufst den Idealen des Schwarms hinterher obwohl es nicht zu die deinen passen. Nutze lieber Fachwissen/Fachliteratur. Google oder nutze andere Möglichkeiten. Die Quellen sollten seriös und/oder dir vertraut sein.

  • Hab keine Angst vor Fehlern! Nur die wenigsten Fehler haben schwerwiegende Folgen. Instinktiv ist alles in uns so verankert, dass wir es richtig machen.
  • Sei du selbst! Wer sagt oder bestimmt wie eine gute Mutter zu sein hat? Was sie machen muss oder darf und was nicht? Wie sie aussehen muss?

Du selbst allein kannst darüber entscheiden, es sagt nichts über deine Qualitäten als Mutter aus!

  • Finde Gleichgesinnte und halte dich nicht mit Menschen auf die dich runter ziehen oder gar gegen dich arbeiten!

Lass dich nicht STRESSEN!

Deine Janina

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